Michael Moser – nicht unmalerisch

Ausstellung von 14. Juni bis 12. Juli

Michael Mosers Motivation, Inspiration und künstlerischer Werdegang

Bereits in seiner Kindheit entdeckt Moser, dass er seinen Emotionen mit bildnerischen Mitteln mehr Ausdruck verleihen kann, als mit bloßen Worten. Viele Situationen, Gefühle und Zustände, vor allem im Traum, erscheinen ihm als unaussprechbar, und er empfindet es als notwendig, jene  Seeleneindrücke auf seine Art festzuhalten.

Schon in dieser Zeit entwickelt er eine Technik, die seinen Stil absolut differenziert. Als er bei einem  Rohrschachtest bemerkt, dass seine Interpretationen keine eindeutigen Ergebnisse, sondern vielmehr eine Vielzahl von Sequenzen zulassen, die sich ständig wandeln, versucht er, diese Visionen festzuhalten. Moser sieht diese Technik als eine Möglichkeit, das Individuum von dessen körperlicher Erscheinungsform zu schälen, um das Unterbewusstsein zu filetieren. Im ständigen Drang, etwas Neues zu kreieren, versucht er, aus seiner Formensprache auszubrechen, was ihm aber, ähnlich einem Chamäleon, nur lückenhaft gelingt. Kennt man sein Oeuvre, fallen einem bald typische Stilelemente auf, wie z.B. schwarze Outlines, graffitiähnliche Dynamiken, tragikomische Figuren wie aus einem Comic, versteckte Details, geheimnisvolle vermeintliche Schriftsymbole und visuelle Geschichten. Nach der Matura beginnt er eine Ausbildung zum Kommunikationsdesigner in Salzburg, wobei er u.a. die Technik der Photographie, Illustration, Corporate Design, Druckhandwerk und, Desktoppublishing erlernt.

Seit einigen Jahren arbeitet er auch zudem an überdimensional großen Installationen, die er aus verschiedenen Textilien und anderen Materialien fertigt. Seine Objekte sind haben nicht selten eine Größe von bis zu dreißig Metern Durchmesser, und bestehen meist aus mehreren Ebenen, die zusammen eine besondere Eigendynamik entwickeln. Kombiniert mit seinen Malereien und Projektionen fertigt er für viele Events, Festivals und Märkte individuelle multimediale Gesamtkonzepte, die den Besucher in eine andere Atmosphäre tauchen lassen.

www.darklines.net

Michael Moser – nicht unmalerisch