Räume und Projekte im MARK.freizeit.kultur: eine Auswahl

„48 Jahre MARK und über 11.000 Besucher im letzten Jahr!“

Stolze 48 Jahre hat das MARK.freizeit.kultur ab dem 06. April auf dem Buckel. Besonders in den letzten Jahren hat sich viel, rund um das ehemalige Sorgenkind, getan. „Wir sind angekommen! Über 11.000 Besucher im Jahr 2013. Das ist unser persönlicher Rekord“, freut sich  Gerd Pardeller, der Geschäftsührer.
Die steigenden Erfolge sind auch in unserem Jahresbericht nachzulesen.

Im MARK finden viele Projekte Platz

Unter der Woche ist das Highlight die vegane MARK-Volxküche, die jeden Donnerstag ab 19 Uhr stattfindet. Für nur 2,50 €
kann so oft Nachschlag geholt werden, wie man möchte.
Das dazu passende Kochbuch gibt es bereits. „In den Buchhandlungen Motzko, Höllrigl und Rupertus oder direkt bei uns, kann man es erweben“, sagt Katharina Pichler, Mitarbeiterin in der Kulturstätte.
Einmal im Monat am Donnerstag gibt es nicht nur eine gesunde Mahlzeit, sondern auch etwas für die Augen: Die MARK art gallery. Bisher haben 19 Künstler ihre Werke präsentiert. Eine Sammelausstellung ist für dieses Jahr im Herbst geplant.
Jeden ersten Donnerstag findet im MARK die Open-Stage statt. Ein Projekt, das Musikern eine professionelle Bühne bietet, um sich vor Publikum auszuprobieren.
„Es ist uns einfach wichtig, Menschen Chancen zu geben und das ohne große Hürden“, sagt Pichler.
Genau aus diesem Grund gibt es auch die Veranstaltungsreihe „buy a pig(gie) in a poke“, ein bunter Kabarettabend, bei dem Künstler ihr Programm rund 20 Minuten lang präsentieren können.
„Auch das MFK (Magazin für Kultur) ist ein tolles Projekt. Mittlerweile gibt es neun Ausgaben mit ganz unterschiedlichen Mitwirkenden“, sagt Doris Mair, Redaktionsleiterin.
Schwerpunkt im MARK ist nach wie vor die Musik. Veranstaltern wird durch einen sehr niederschwelligen und kostengünstigen Zugang die Möglichkeit geboten, eigene Konzerte und DJ-Abende zu organisieren. Dabei soll vor allem noch unbekannten Künstlern ein Auftritt vor  Publikum ermöglicht werden. Neben bereits fest etablierten Konzertreihen im Bereich des Metal und Stoner Rocks („The Feast“, „Stoner Rock let groove your brains tonight“) wird das MARK ebenso vereinzelt und kurzfristig für Konzerte gebucht.

Erweiterung des Hauses ist bereits im Gespräch

Die Bike-Kitchen im MARK ist Anlaufstelle für Radfahrer, die gerne lernen möchten, wie sie ihren Drahtesel selbstständig wieder reparieren können. „Jeden Donnerstag findet diese in der Werkstatt statt. Der Platz dafür ist mittlerweile etwas knapp geworden, da immer so viele Besucher mit ihrem Rad da sind“, merkt  Pichler an.
Erste Gespräche mit Landesrätin Martina Berthold bezüglich einer zusätzlichen Anmietung der ehemaligen African-Center Räume haben bereits stattgefunden.
Geplant ist eine Erweiterung der Bike-Kitchen speziell für Mädchen und junge Frauen. „Zusätzlich möchten wir verstärkt mit Menschen mit Beeinträchtigung zusammen arbeiten und auch diesen die Möglichkeit geben die Werkstätte zu nutzen“, erklärt Pardeller.
In der Siebdruckwerkstatt können T-Shirts, Taschen, Bilder und vieles mehr selbstständig mit eigenen Motiven bedruckt werden. Ende Juni ist die Veranstaltung „Doppelnaht. Zwei Tage lang“ geplant, bei der an einem Wochenende der bewusste und faire Umgang mit Kleidung im Mittelpunkt steht. Siebdruck- und Nähworkshops sollen dazu beitragen, die eigene Kleidung wieder aufzupeppen und somit das eigene Konsumverhalten kritisch zu überdenken.

Die „eine“ Richtung gibt es nicht im MARK

„Wir überzeugen dadurch nicht nur auf eine Sparte festgelegt zu sein. Konzerte, Vernissagen, Elektro-Partys, Speed-Dating Partys. Möglich ist eigentlich fast alles.“, sagt Pichler. In dem Kulturhaus MARK finden jene Veranstaltungen statt, die gerade von den Besuchern gewünscht werden.
Möglich ist das durch die kurzzeitige Planung die genügend Spielraum zulässt.


Räume

Projekte


Siebdruckwerkstatt
In sechs Stunden kann die Kunst des Siebdruckens erlernt werden. Foto: Doris Mair

Siebdruckwerkstatt

Druck machen in Salzburg!
Einzigartige Prints, einzigartig in der Stadt Salzburg!
Was haben Bandmerchandise, Plakate und Regenschirme gemeinsam? Bisher nicht viel, seit November 2012 aber umso mehr. Die erste offene Siebdruckwerkstatt in der Stadt Salzburg bietet die einzigartige Möglichkeit, selbst Druck zu machen! In Workshops wird in kurzer Zeit das nötige Know-How vermittelt, um eigenständig Schablonen anzufertigen und diese abdrucken lassen zu können.
Das Besondere dieser Druckechnik: Bedruckbar sind Papier, Holz und etliche andere Materialien, die noch weit über die Lieblings-Klamotten hinaus gehen. Druck machen – so individuell wie noch nie in Salzburg!

Kontakt: siebdruck@marksalzburg.at


Volxküche
Kochen macht Spaß, besonders für 30 Leute. Foto rechts: Katharina Pichler | links: Christian Rathner

VolxkücheVolxküche

Jeden Donnerstag gibt es ab 19:00 Uhr die Volxküche: Gesund, vegan und preisgünstig. Für viele schon ein Fixtermin im kulinarischen Wochenplan!
Der Preis: € 2,50 – Nachholen so oft man mag!
Die Zutaten: Vegan und gewissenhaft ausgewählt!
Wer Lust hat sein Lieblingsrezept bei der Volxküche auch einmal für andere zu kochen, einfach melden!
Eine Sammlung der leckersten Rezepte des Jahres 2013 gibt es bereits im Volxküche-Kochbuch, welches im MARK.freizeit.kultur und in den Buchhandlungen Salzburgs erhältlich ist.

 


 

MFK
Neun Ausgaben vom MFK – Magazin für Kultur gibt es bereits. Foto: Doris Mair

MFK – Magazin für Kultur

Schreib-, Kunst- und Kulturinteressierte meldet euch zur Mitarbeit an unserem neuen MARK-Projekt!
Kleines Format, großes Thema. Außerdem allerhand zum Anschauen, Ausprobieren und Weitersagen. Freie Kultur für zwischendurch und immer wieder. Laut und in Farbe.
Das MFK – Magazin für Kunst und alternative Kultur ist ein Projekt, das im Mai 2010 von Menschen jeglichen Alters in Zusammenarbeit mit dem Kulturzentrum MARK.freizeit.kultur ins Leben gerufen worden ist. Gemeinsames Ziel dieser neu gegründeten Redaktion ist es, der regionalen Gegenöffentlichkeit ein Medium zu bieten und Freiraum (auf Papier) für neue künstlerische & kulturelle Ideen zu schaffen.
Mit Offenheit für Originelles veröffentlicht das MFK Beiträge verschiedenster Formen bisher unbekannter Künstler/innen, Autor/innen und Journalist/innen. Es stellt eine Plattform dar für all jene, die sich künstlerisch und journalistisch ausprobieren, entdecken und verwirklichen wollen. Die Vielfältigkeit des Magazins bietet kreativen Freiraum – für alles was auf Papier möglich ist!
Die Redaktion will jedoch auch über den eigenen Tellerrand hinausblicken und kulturelle Kontexte vermitteln sowie Verständnis für sozial & gesellschaftlich relevante Themen schaffen.
Das MFK – Magazin für Kunst und alternative Kultur ist anders und will sich von klassischen Medien abgrenzen. Es ist frischer, bunter, kritischer und vielseitiger als die gewohnten Blätter des Zeitungsstandes. Das 42 Seiten umfassende MFK – Magazin für Kunst und alternative Kultur erscheint vier Mal im Jahr in einer Auflage von 1.000 Stück im praktischen DIN-A5-Querformat und wird in Salzburger Kunst- und Kulturstätten sowie (sub-)kulturellen Treffpunkten gratis aufgelegt & verteilt. Es ist ein gesellschaftsliberales und von allen politischen Parteien, Institutionen und Interessensvertretungen unabhängiges Kulturmagazin mit Redaktionssitz im Kulturzentrum MARK.freizeit.kultur in der Hannakstraße 17 in Salzburg.


Wir lesen uns die Münder wund
Kornelia Betz überzeugt in der zweiten Vorrunde mit originellen Gedichten. Foto: Doris Mair

Lesewettbwerb

Wir lesen uns die Münder wund – Lesewettbewerb
Nicht etablierte, nicht kommerziell publizierte Autor/innen aller Länder vereinigt und peinigt euch gegenseitig. 10 Minuten Lesezeit, 10 Teilnehmer/innen, es gewinnt, was gefällt – das Publikum entscheidet.
Seit mittlerweile sechs Jahren veranstaltet das MARK.freizeit.kultur in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Salzburg, erostepost und Kultur und Jugend Land Salzburg den Lesewettbewerb Wir lesen uns die Münder wund.
Nicht kommerziell publizierte Jungautor/innen erhalten die Chance, ihre literarischen Werke jeglicher Textformen einem breiten Publikum zu präsentieren. Der/dem Sieger/in winkt als Preis eine Publikation seiner/ihrer Texte im Eigenverlag des MARK.freizeit.kultur.
Wir lesen uns die Münder wund 2014
Vorrunden: Mi 30.04., 07. & 14.05.2014 | Finale: Fr 06. Juni 2014

Bereits veröffentlichte Werke der Sieger/innen sind:
Text an – Welt aus von Marlene Klotz (Siegerin des Lesewettbewerbs 2012)
Make Love, Not CO2 von Vitus Motreskou (Sieger des Lesewettbewerbs 2011)
Ungooglebar von Robert Presslaber (Sieger des Lesewettbewerbs 2010)
Bienen stechen bald von Kathy Ferner (Siegerin des Lesewettbewerbs 2009)


Art Gallery
Laura Kokoshka führt die Besucher bei ihrer Vernissage in eine Welt der Abstraktion. Rechts: Live-Musik sorgt für den Hörgenuss. Fotos: Doris Mair

Art GalleryArt-Gallery

Die Cafébar des MARK.freizeit.kultur erscheint alle vier Wochen in neuem Glanz. Grund dafür sind unbekannte Künstler/innen aus Salzburg und Umgebung, die ihre kreativen Ergüsse nicht nur im Keller verstauben lassen wollen, sondern mit einem großen Kreis an potentiellen Kunstbegeisterten teilen möchten. Das MARK.freizeit.kultur bietet den Kunstschaffenden die Möglichkeit, ihre Kunstwerke einen Monat in seinen Räumlichkeiten auszustellen. Jede/r Kunstbegeisterte kann sich von Mittwoch bis Samstag ab 17:00 Uhr von den Werken begeistern lassen.
Interessierte Künstler/innen können sich unter booking@marksalzburg.at melden!

Bisher haben bereits über verschiedene KünstlerInnen an der ART-Gallery teilgenommen. Im Herbst ist eine Sammelausstellung aller Ausstellenden bisher geplant.


Open Stage
KünstlerInnen finden im MARK Raum, um sich selbst vor Publikum zu präsentieren. Foto: Doris Mair

Open-Stage

Nach dem Erfolg des neuen Gesangswettbewerbs „Wir singen uns die Münder wund“ kam vonseiten der Besucher, der Wunsch diesen Trend weiter auszubauen. Gesagt, getan.
Dem werden die Initiatoren Jürgen Kinschel und Katharina Pichler jetzt nachkommen. Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es nun das Projekt „Open Stage“. Das Haus bietet den Interessierten dafür eine echte Bühne mit professionellen Ton und Licht-Equipment.

Kunst braucht einen Ort zum wachsen

„Unser Ziel ist es musikalisch ambitionierten Leuten den nötigen Freiraum zu bieten“, erörtert Kinschel. Eine solche Bühne ist notwendig um neue Erfahrungen zu sammeln und sich weiter zu entwickeln. „Im Idealfall entsteht eine aktive Plattform, wo neue Kooperationen unter den Künsltern entstehen können“, sagt Pichler.

Nachwuchs ist eine wichtige Ressource

Bereits ähnliche Projekte haben sich im MARK.freizeit.kultur schon erfolgreich etabliert. Die Kabarettreihe „Buy a pig(gie) in a poke“ versammelt immer wieder Publikum und KünstlerInnen zu unterhaltsamen Abenden. Diese sind ebenfalls ganz nach der Philosophie der offenen Bühne gestaltet. Wer will, der darf und soll auftreten. Auch die Siebdruckwerkstatt steht jedem, nach Teilnahme am Workshop, zur freien Verfügung. Dort können T-Shirts, Taschen und andere Stoffe mit eigenen Motiven bedruckt werden. Weitere Informationen und Anmeldungen unter: office@marksalzburg.at.


Bike Kitchen
Ob Patschen oder Rost, in der Bike Kitchen gibt es das passende Rezept dagegen.

Werkstatt für BIKE kitchen

Jeden Donnerstag gibt es seit zwei Jahren im MARK.freizeit.kultur die BIKE-kitchen. Hobbyhandwerksmeister Chilli hilft RadfahrerInnen dabei, ihren Drahtesel wieder in Schwung zu bringen und das ganze unentgeltlich.
D.I.Y. (do it yourself) lautet dabei das Prinzip, Chilli erklärt und dann wird selbstständig hantiert und probiert.