Mountains Lead Nowhere » 14.02.2014 – MARK

Mountains Lead Nowhere » 14.02.2014

Freitag, 14. Februar 2014 | 20:00 Uhr | Eintritt: € 7,-

Independent Night

MOUNTAINS LEAD NOWHERE

Mountains Lead Nowhere
Als „Klingende Poesie“ beschreiben Mountains Lead Nowhere ihre Musik. Quelle: Mountains Lead Nowhere

Kopf der Band ist der 21-jährige Sänger und Multiinstrumentalist David Maier, welcher sich für die Lyrics, das Songwriting, als auch für die gesamte Produktion des Albums verantwortlich zeigt. Unterstützung bei den Aufnahmen bekam David Maier vom Schlagzeuger Josef Schmiderer, den er Ende 2012 mit in die Band holte.
Gemeinsam mit Keyboarder Johannes Kaufmann, Pia Hager an den Synthesizern, Lisa Maier an den Percussions, sowie dem Bassisten Sam Engels entstehen die ausdrucksstarken Live-Sounds von Mountains Lead Nowhere.
„Receding Silence“ so der Titel Ihres Debutalbums welches im Juni 2013 auf Lamb Lane Records veröffentlicht wurde, ist eine Hymne an die Stille, die in unserer Gesellschaft immer mehr verloren geht. Keiner hat mehr Zeit. Alles wird größer, lauter und schneller. Multitalent Maier spürt es schmerzlich und setzt dieser Geschäftigkeit seine Musik entgegen. Das ist klingende Poesie, angeführt und gewichtet von seiner herausragenden Stimme.
Die Musik von Mountains lead Nowhere bewegt sich scheinbar mühelos zwischen Fragilität und großflächigen, schweren Sounds, welche sich immer wieder in ekstatischen Höhen entladen. Sphärische Songkonstrukte verdichten sich zu hymnenartigen Kompositionen und werden von eindringlichen Gesangsparts getragen.

Die Salzburger MOUNTAINS LEAD NOWHERE darf man nicht als standardgemäße Alternativrocker abtun. Ihr Debütalbum stellt eine besondere Art dieses Genres dar.
Die Partylaune wird einem hier richtig ausgetrieben und zerschmettert. Eine deftige Portion Schwermut, Melancholie und sphärische Wellen überkommen einen wie eine wildgewordene Horde Heuschrecken. Der Sound und dessen Qualität ist größtenteils grenzgenial und erinnert mich an ein prägendes Erlebnis mit der Band Pink Floyd (Anm. d. Red.: einen Vergleich hier herzustellen steht natürlich außer Frage). Elektronische Passagen, effektbetonte Attitüden, Moll lastige Gitarrenriffs und experimentierfreudige Stimmen erzeugen einen metaphysischen Charakter, der diese Band wie ein Mantel umgibt.
Das Album ‚Receding Silence‘ ist durch und durch von musikalischem Schwermut und einer Art Tiefsinnigkeit geprägt. Der Freude wird hier gnadenlos das Messer in den Rücken gerammt, man sollte eigentlich dieses Schaffen als Melo-Rock mit elektronischen Popeinflüssen benennen.
Ihre Musik bewegt sich in einem Bereich, der auf der einen Seite sehr gefühlvoll, empfindlich wie auch ansprechend ist und auf der anderen Seite muss man richtig vorsichtig sein, nicht den Rückweg aus dem Irrgarten an verwachsenen Gefühlen aus den Augen zu verlieren. Doch bin ich vorbereitet und habe immer eine Wegbeschreibung dabei.
Fazit: „Man sollte sich immer wieder auf musikalische Abenteuer einlassen. Im Falle MOUNTAINS LEAD NOWHERE ist es wahrlich das Richtige, um eine unvergessliche Reise auf den verschiedensten Gefühlsebenen zu erleben.“ (Quelle: Bandcafe)

ALPHALPHA

Das ist die Band rund um SInger Songwriter Jodi Kogler, zusammen mit Flo am Bass und Fabian an dem Drums hat er die neue Formation ALPHALPHA gegründet. Ihre Musik geht in richtung Folk, Pop, Artrock! Jodi selbst sagt das es eine Gefährt durch den Kosmos ist.

MANCHESTER SNOW

Manchester Snow
Manchester Snow heimsten bereits einige Newcomer-Preise ein. Quelle: Manchester Snow

Nach der Veröffentlichung ihrer Debüt-EP „Citizens“ Anfang des Jahres (VÖ: 25.01.), hat sich bei Manchester Snow sehr viel getan: Neben zahlreichen Club – und Festivalshows in Österreich und Deutschland, wurde das Indie-Rock Trio im März mit dem „Austrian Newcomer Award“ (Kategorie U21) ausgezeichnet – einem der größten Musikpreise Österreichs.
Wer sich ein Bild von der coolen Indie-Performance machen will, kann das auf Youtube tun: Ihr Single-Video „Forrest Lane“ ist dort seit dem ersten Tag ein heißer Renner und läuft mittlerweile auch auf VIVA, sowie GoTV.
Im Moment arbeitet das prämierte Trio an ihrem Debüt-Album, das nächstes Jahr erscheinen wird – die erste Single-Auskopplung kommt.

„Gute Musik reicht nicht“
Newcomer. Die Salzburger Indie-Band Manchester Snow produzierte ein Mini-Album, heimste einen Nachwuchspreis ein und plant die weitere Karriere.
Bei der Frage, ob der Bandname Manchester Snow zweideutig gemeint sei, lassen Niklas Mayr, Rupi Karl und Marvin Sillner keine Zweifel aufkommen. Die Antwort kommt dreistimmig: „Das ist wirklich keine Anspielung auf Schnee als Begriff für Kokain. Garantiert! Wir waren auf der Suche nach einem coolen neuen Namen, weil Skaverda nicht mehr zu unserer Musik gepasst hat.“
Die drei Salzburger, alle 17 Jahre jung, haben offenbar gut gewählt. Manchester weist auf die klar hörbaren Einflüsse der britischen Rock- und Popkultur hin, Snow auf ihre Nähe zur Natur. Geprobt wird in einem Raum auf dem Heuberg. Das Video zur Single „Forrest Lane“ entstand in einem Wald bei Mondsee.
Die neue Ausrichtung kommt gut an. In Linz erhielten Niklas, Rupi und Marvin kürzlich bei den Austrian Newcomer Awards den Hauptpreis in der Kategorie U21. „Forrest Lane“ ist auf Viva und auf GoTV zu hören und zu sehen. Nach dem Mini-Album mit vier Songs folgt gegen Jahresende eine CD. Zahlreiche Auftritte sind gebucht.
„Wir planen viel. Das beinhaltet auch die Schrift und das Bandlogo. Wenn du bekannt werden willst, reicht gute Musik allein nicht mehr.“, sagt Rupi.
Die Songs werden in Teamarbeit komponiert und arrangiert. Die Salzburger Szene mit dem Rockhouse als zentrale Stelle schätzt das Trio – aber die Musiker wissen, dass sie in die Ferne müssen, um Karriere zu machen. Noch stehen Schule bzw. Lehre im Vordergrund.
(Quelle: Othmar Behr, Salzburger Nachrichten)