[MARKart] Milos Vujcic » Ausstellung » 15.02. bis 08.03. » 19:00 – MARK

[MARKart] Milos Vujcic » Ausstellung » 15.02. bis 08.03. » 19:00

[MARKart] Vernissage + Ausstellung
Milos Vujcic

Vernissage: Donnerstag, 15. Februar 2018 // 19:00 Uhr
Ausstellung: 15. Februar bis 08. März 2018 zu MARK-Öffnungszeiten

Am selben Tag findet ein Konzert von City Lights Calling + Support statt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ABOUT:
Milos ( Miki ) Vujcic geboren in Serbien 1993:  Seit bereits meinem siebten Lebensjahr fotografierte ich. Damals gab mir mein Opa eine sehr alte Kamera von ihm. Mit dieser Kamera fing ich an meine Eindrücke und meine Umgebung auf einem Foto fest zu halten. Ab diesen Augenblicken wusste ich, was mich erfüllt. Nämlich, das Fotografieren.

In laufenden Jahren fotografierte ich immer häufiger und war zusammen mit meiner Kamera in meinem Element. Mein innerer Antrieb hat mich immer dazu bewegt, in die Welt hinaus zu gehen und neue Menschen, Kulturen und Umgebungen zu erkunden. Mit 17 Jahren machte ich mich das erste Mal ganz alleine auf dem Weg, ein neues und fremdes Land zu erkunden und erforschen. Seitdem entwickelte sich bei mir die Leidenschaft für Reisen. Mittlerweile habe ich schon sehr viele spannende Länder besuchen dürfen – drei Roadtrips habe ich auch schon hinter mir. Von Reise zu Reise wurde mein Archiv von Bildern immer größer und größer. Ich habe über alle meine Trips Berichte geschrieben und Besonderheiten mit Fotos festgehalten, mit der Hoffnung die Welt mit meinen Bildern zu verändern.

Und so kommen wir zu meiner heutigen Ausstellung.

Nebenbei arbeite ich in der Event Szene und bin meistens bis spät in der Nacht unterwegs.
Auf dem Weg, zu einem Event gingen sehr große Massen von Menschen aus dem Hauptbahnhof raus und mir fiel ein bettelnder obdachloser Mann am Boden auf. Doch keiner beachtete ihn. Die Masse ging eilend nur nach vor.

Das wollte ich ändern. Ich wollte Menschen zeigen, dass sie ihre Umgebung gar nicht richtig wahrnehmen. Ich wollten ihnen zeigen, dass sie bewusster mit ihren Mitmenschen umgehen sollten. Sie gehen an einem obdachlosen Menschen vorbei und beachten ihn gar nicht. Sie sehen ihn nicht einmal. Sie bewegen sich an ihm vorbei als ob er unsichtbar ist.

Das brachte mich zu einer Idee. Ich drängte mich durch diese Menschenmasse durch und ging zu diesem armen Mann rüber. Ich fragen ihn höflich ob ich mich zu ihm setzen darf. Wir saßen einige Minuten zusammen und haben uns sehr nett unterhalten. Ich fragte ihn ob ich mein Porträtfoto von ihm machen darf, und er stimmte zu. So entstand mein erstes Foto. Im Laufe der Zeit habe ich aus dieser Idee ein Projekt entwickelt, bei denen ich mich ausführlich mit dem Thema Obdachlosigkeit beschäftigt hatte. Ich sprach mit sehr vielen Obdachlosen. Ich hörte mir ihre Geschichten an. Es interessierte mich woher sie kommen und wohin sie gehen. Teilweise setzte ich mich einfach zu denen hin, und leistete ihnen einfach Gesellschaft.

Wir haben Millionen Wege in unserem Leben. Tagtäglich entscheiden wir uns unbewusst welchen Weg wir einschlagen werden. Genau das hat eine bedeutende Auswirkung auf unsere Zukunft. Denn, die Vergangenheit hat uns in unsere Gegenwart gebracht, da wo wir grad eben stehen. Die Gegenwart ist der Bestandteil unseres Lebens, denn wir leben hier und jetzt und treffen wichtige Entscheidungen, bewusst oder unbewusst, welche sich auf unsere Zukunft ausbreiten.

Ich möchte mit dieser Ausstellung den Menschen die Augen öffnen und ihnen die nackte Wahrheit zeigen. Ich möchte ihnen die Möglichkeit geben, bewusst wahrzunehmen was auf unseren Straßen passiert. Welche Menschen auf unsere Welt leben und wohin ein Ereignis oder eine falsche Entscheidung einer Person führen können.