Jahresschwerpunkt 2020 Generationen-Leben

Jahresschwerpunkt 2020 Generationen-Leben

Schwerpunkt 2020: GENERATIONEN-LEBEN

Im Jahr 2020 widmet sich das MARK dem Thema Generationen. Dabei geht es nicht einfach um Altersunterschiede. Unterschiedliche Generationen verfügen über unterschiedliche Erfahrungen und Wissensschätze. Zugleich verändern sich mit dem Wandel der Generationenwandel Einstellungen und Wertvorstellungen. Daraus entstehen Konflikte, die es zu bewältigen gilt. Zugleich können Generationen voneinander lernen. Besonders bei Menschen aus verschiedenen Lebenswelten ist es spannend, wie jede und jeder Einzelne das Thema Generationen persönlich begreift und mit damit einhergehenden Problemstellungen und Potenzialen umgeht. Eine weitere Herausforderung im Zusammenhang mit diesem Thema ist generationelle Verantwortung. Es stellt sich die Frage, welche Verantwortung wir für nachfolgende Generationen auf sozialer, ökologischer, umwelt- und gesellschaftspolitischer Ebene haben und wie wir diese übernehmen können. Die zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung mit dem Schwerpunkt wird zum einen in neue und etablierte Formate des Hauses integriert. Zum anderen wird eine dezidierte Schwerpunktveranstaltung stattfinden.

Symposium zum Schwerpunkt GENERATIONEN-LEBEN

Das zweitägige Symposium im kommenden November stellt den Höhepunkt des Jahresschwerpunkts 2020 dar. Während dieser zwei Tage wird die Thematik in verschiedensten partizipativen Formaten (Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden, Filmen, Ausstellungen) aufgearbeitet. Ein ähnliches Format waren die Thementage Autonomie zum Jahresschwerpunkt 2019. Die Erkenntnisse und das Feedback zur Umsetzung und Programmgestaltung dieser Thementage werden bei der Planung dieses Symposiums weitestgehend berücksichtigt. Auch dieses Mal wird im Mai ein öffentlicher Call gestartet. Zentrale Auswahlkriterien für die Beiträge sind die Möglichkeit zur Teilhabe durch das Publikum, ein zeitgenössischer, künstlerischer Zugang bzw. nach Möglichkeit eine innovative Aufarbeitung der Thematik durch experimentelle Techniken. Ziel der Auseinandersetzung ist, das Thema aus möglichst vielen verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, Konfliktfelder zu betreten und Potenziale aufzuzeigen. Die Diskurse werden durch die verschiedenen schwerpunktbezogenen zeitgenössischen Produktionen und Veranstaltungen außerhalb des Symposiums ergänzt.