Jahresschwerpunkt 2023 “SAFE SPACE”

Ein Safe Space bezeichnet ein Konzept, das sensibel auf die Lebensrealitäten marginalisierter
Personen oder –gruppen reagiert. Sie schaffen einen sicheren Rahmen, in dem sich betroffene
Menschen treffen, frei äußern und uneingeschränkt bewegen können, ohne der Gefahr
aufgrund von Gender, Race oder Religion benachteiligt zu werden.


Strukturelle Diskriminierung beeinflussen maßgeblich die Wahrnehmungen und Erfahrungen
unseres Umfelds, wobei internalisierte Interpretationen oft nicht mehr hinterfragt werden.
Umso wichtiger ist es, das öffentliche Bewusstsein auf diese Prozesse und Themen zu lenken
und aktiv gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und andere Formen der Diskriminierung
einzutreten.


Im Rahmen von verschiedenen Formaten setzt sich das MARK aktiv mit den Möglichkeiten des Safe Space auseinander und fragt nach Schwachpunkten und Notwendigkeiten, Safe Spaces aktiv
umzusetzen. Durch unterschiedliche Formate will das MARK erforschen, ergründen und erfahren was genau einen SAFE SPACE ausmacht und aus welchen Perspektiven wir uns dem Thema nähern können. Zusammen mit Expertinnen, Künstler*innen und Besucher*innen soll auf das Thema sensibilisiert werden und die unterschiedlichen Aspekte von Safe Space erfahrbar werden.